Forfædre til Gitte Bergendorff PETERSON Laborant/kontor/Slægtsforsker

Noter


1208. Anders DUFVA Löjtnant

Anders till Bölaholm i Vättlösa sn samt Lövholmen i Vedums sn (båda i Skarab.); tjänte sig upp under tyska kriget från gemen til löjtnant; begr i familjegraven i Kinne-Vedums kyrka, värest hans sorgfanna med påskrift uppsattes samt son bilder, namn och vapen äro uthuggna.
Gift med sin stedmoders systerdotter till Böla, som levde ännu i nov 1675, begrafen i Kinne-Vedums kyrka.


1672. Nicolaus VON ESMARCH Pastor

Nicolaus Esmarch wurde am 27. 2. 1613 als Pastor an der Nikolaikirche zu Klixbüll eingeführt. Ordiniert wurde er am 2.12.1612 vom Superintendenten M.Phillip Caesar. Er war 43 Jahre Pastor bis zu seinem Tod 1655. Nach anderen Quellen nahm er schon 1653 seinen Abschied.


1674. Heinrich REIMERS Verwalter

Verwalter der Rantzauschen Güter Lindewitt, Hoxbro und Klixbüll.

På gravstenen står der følgende:
Anno 1657 den Marty / ist der weilandt Wolehrnester  vor- / achtbar und Wolvor / nemer H. Heinrich Reimers Hochgraflicher / Ranzovischer Vor / walter avf Lindewitt selich im Herrn / verschiden seines / Alters 57 Jahr dessen Sele Gott G/ Anno 1674 den 2. May /us  ist de viel Ehr und Tugendsame Frav / Anna Reimers selich / im Herrn entschlafen ihres Alters 73 Jahr      

Im Innenteil

ANO 1641  d. 27. Mai ist deren Sohn  /
Hinrich im 4ten Jahr seines Alters /
sehlich  entschlafen  DSGG

Heinrich Reimers war Gutsverwalter auf dem nahe gelegenen Gut Lindewitt im Kirchspiel Großenwiehe von 1631 bis 1657.

Im Jahrbuch für die Schleswigsche Geest 1959 schreibt Rudolf Faasch

"Das Geschlecht Reimers kommt aus Holstein, wo es um 1500 in Itzehoe nachgewiesen wird. Der Zuzug erfolgte vermutlich aus der Haseldorfer Marsch, wo der Name schon früher, so 1499 in Hohenhorst, nachgewiesen ist .  

Reimers haben das nachstehende Wappen geführt. Kreuz mit gespaltenem Stamm, diesen kreuzend ein Doppel-Rosenzweig. Dieses Geschlecht hat in vielen Generationen in den Diensten der Rantzaus und der Ahlefeldts gestanden, sie haben die Besitzungen der Großen ihrer Zeit verwaltet und sich als Verwaltungs- und Kaufherren in dem Raum Schleswig-Holstein betätigt. In ihren Tochterstämmen sind sie bis auf den heutigen Tag nachweisbar.

Heinrich Reimers wurde am 6.Oktober 1600 geboren und erhielt seinen Vornahmen nach dem Statthalter Heinrich Rantzau (1526-1598), dem seine beiden Großelter dienten. Der vierte Sohn Heinrich Rantzaus machte ihn zu seinem Kammerdiener. Dem diente er auch bis zu seinem Tode als Umschlagsverwalter und Sekretär. Während des kaiserlichen Einfalles diente er dem Königl. dän. Reichrat und Kriegsobristen Falcke Lücke zunächst als Münsterschreiber, später als Kornett.  

Dorothea Brokdorf, die Witwe Gerhard Rantzaus, nahm Heinrich Reimers in ihre Dienste, und nach ihrem Tode machte ihr Sohn Christian Rantzau (1616-1663) Reimers zum Verwalter auf Koxbüll, Amt Tondern, und Höxbroe. 1631 erwarb er die Bestallung als Verwalter von Lindewitt, Höxbroe und Klixbüll.

Diesen großen Aufgaben wollte er nicht alleine gegenüberstehen. In Anna Hannemann, einer Tochter des Kaufmannes Ludwig Hannemann zu Krempe, erwählte er sich eine Lebenskameradin. Nach dem Verlöbnis am 28.2.1630 erfolgte zu Kiel am l.2.1631 die Hochzeit, sie wurde gehalten auf dem "Dantz-Sall" im Rathaus.  

Von seiner Verwaltungstätigkeit auf Kocksbüll her hat Heinrich Reimers Lindewitt gekannt. Einzelne Hinweise finden sich in den Lindewitter Gutsakten, noch am 22.4.1631 hat er ein Pferd zur Jütländischen Musterung geführt. Dann aber hat er den Dienst auf Lindewitt  angetreten, und für das Jahr 1631 findet sich der Schriftwechsel von ihm und seinem Vorgänger Carsten Russ. Die Bestallung für Heinrich Reimers ist uns in einer undatierten Kopie erhalten geblieben, wir dürfen diese für das Jahr 1631 ansetzen.

In dieser Bestallung werden in ausführlicher Weise die Aufgaben und seine Einkünfte behandelt. Als Wohnung wird ihm auf dem Gutshof in Lindewitt das "Rote Haus" zugewiesen, vom "Langen Stall" darf er soviel Raum benutzen, wie er für seinen Ackerbau bentigt. Seine jährlichen Einkünfte betragen 40 Rthr., die je zur Hälfte in Lindewitt und Höxbroe berechnet werden. Auf Rechnung der Herrschaft soll er die Gebäude des Gutes unterhalten. Er erhält außerdem jährlich 162 Fuder Torf sowie Gartenfrüchte ohne Obst. Im Garten leisten in jedem Jahr sechs Kätner, die er zu anderen Arbeiten nicht heranziehen darf, vier Tage Handdienst. Bei den Besuchen der Herrschaft auf Lindewitt sollen die Unkosten verzeichnet werden, frei dagegen haben diese und ihr Gefolge das Bier, ferner Milch und Butter. Dem Hausvogt Wolters wurden zur Haushaltung einige Ländereien verheuert. Die Einkünfte und die Ausgaben sollen getrennt nach den Gütern verzeichnet werden, zu Maitag soll dann die Abrechnung erfolgen.

Heinrich Reimers hat diese Forderung in mustergültiger Weise erfüllt. Heute noch lassen sich für beliebige Abschnitte seiner Dienstzeit und für die verschiedenen Sachausgaben und Einkünfte genaue Übersichten schaffen. Ob es sich um die Einkünfte aus den Mühlen, dem Grundbesitz, von Vieh oder Gartenfrüchten oder die Ausgaben für die bauliche Unterhaltung des Gutshofes, von Brücken und gutseigenen Häusern handelt, immer können wir auf genaue, belegte Angaben zurückgreifen. Heinrich Reimers bediente sich für die Aufzeichnung der Ein- und Ausgaben im wesentlichen der von Christianus Andreassen eingeführten Formen, sie sind dann auch für spätere Verwalter als Muster beibehalten worden. Sie sind so ausführlich gehalten, daß es trotz der kriegerischen Ereignisse gelang, z. B. für das Dorf Kleinwiehe eine lückenlose Besitzerfolge vom Jahre 1626 ab zu erstellen.  

Wie wir aus den zahlreich vorhandenen Briefen von und an Heinrich Reimers entnehmen können, hat er sowohl mit seiner Herrschaft wie auch mit der von ihm in gewissen Dingen abhängigen Bauernschaft ein sehr gutes Verhältnis unterhalten. An seinen Dienstherren schreibt er 1646:"Dem hochedelgeborenen, gestrengen, festen und mannhaften Herrn Christian Banzau, Königl.-holsteinischer Landrat und Amtmann auf Rendsburg, zu Breitenburg erbgesessen. Meinen grossgünstigen hochgelehrt- und vielgeliebten Herrn und Förderer werden dienstlich geruhen..."  

Christian Rantzau dagegen entgegnet ihm: "Lieber Heinrich Reimers."

Aus der Zeit seiner über zwei Jahrzehnte währenden Tätigkeit auf Lindewitt sind uns so viele Zeugnisse seiner umfangreichen Tätigkeit erhalten, daß wir auf ein arbeitsreiches Leben schließen müssen. In seine Zeit fallen die großen Kriegsereignisse, die das Land erschütterten und die ihn zwangen, das Gut zu verlassen, um an anderer Stelle, der Zeit gehorchend, Dienst zu tun.  

Wir wenden uns nun seiner Familie zu und werden sehen, daß ihr tiefes Leid nicht erspart blieb, daß sie aber auch Höhepunkte aufweist, wie es nicht vielen Familien seiner Zeit begnadet war. Heinrich Reimers und seine Frau Anna hatten 7 Kinder:  

1.      Christian Reimers
wurde vermutlich auf Lindewitt geboren (1631). Er besuchte verschiedene Universitäten des In- und Auslandes, bereiste Frankreich und Italien; hier wurde er auf der Rückreise nebst einigen Gefährten 1658 umgebracht.

2.      Gerhard Reimers
wurde 1633 auf Lindewitt geboren. Er war anfangs Schreiber beim Advokaten Becker in Glückstadt (einem Vetter von ihm); 1625 Rantzauischer Kammerschreiber, 1660 Kaufmann zu Flensburg, 1670 Kirchengeschworener, 1673 dep. Bürger- und Klostervorsteher, 1689 Ratsherr, 1680 Mühlenherr, 1693 Schulvorsteher. 25. 2. 1697 Bürgermeister in Flensburg. Er starb: 16. 8.1697 am Schlage, der ihn auf der Schiffbrücke befiel, im Kompagnie-Haus. Er war 1694 verheiratet mit Katharina Hoe (1646-1726), Tochter des Ratsherren zu Flensburg Hermann Hoe. Hier sind zahlreiche Nachkommen zu verzeichnen, die meist dem Kaufmannsstande angehörten.

3.      Dorothea Reimers
wurde 1635 geboren und verstarb 1700. Sie war getraut l. 1652 mit Johann Esmarch, Pastor zu Klixbüll, gest. 1666; 2. 1668 mit dessen Nachfolger im Amt, Marcus Esmarch, gest. 1699. - Ihr Sohn Thomas Esmarch war Holz-Vogt zu Gramm, dessen Sohn Marquard Esmarch königl. Justizrat, gest. 1733. Die Tochter Anna Katharina, geb. 1726, heiratete den Prof. und Rektor in Flensburg Olaus Henrich Moller, dem wir diese vorbildliche Genealogie verdanken.

4.      Hinrich Reimers
wurde 1637 geboren, er ertrank 1641 bei Lindewitt und wurde in der Großenwieher Kirche begraben.

5.      Anna Reimers
wurde 1640 zu Lindewitt geboren, sie verstarb zu Flensburg 1711. Sie war 1660 verheiratet mit Michael Gude (d. Ä.), dem Verwalter des Gutes Lindewitt (1659-1696) und Nachfolgers Heinrich Reimers .

6.      Margaretha Katharina Reimers
wurde 1643 zu Krempe geboren und verstarb 1683. Sie heiratete den königl. dän. Geheim-Etats-Justiz-Kanzlei- und Kommerzrat Michael Wibe.

7.     Wibiche Reimers
wurde 1645 zu Krempe geboren, ihr Sterbedatum ist nicht, bekannt geworden. Sie wurde in der Großenwieher Kirche beigesetzt Sie wurde getraut 1678 mit Christian Ludwig Tillmann v. Schenk, Oberstleutnant in des Kronprinzen Christian Regiment. - Er heiratet nach ihrem Tode des Ober-Kriegskommissars Sellmers älteste Tochter.  

Während des Schweden-Einbruches hat die Familie Reimers das Gut Lindewitt verlassen müssen. In dieser Zeit war Heinrich Reimers in der Festung Krempe von 1643-1645 Proviantmeister, auf Lindewitt wurde er durch seinen Hauslehrer Sommer vertreten, der die Verwaltung weiterführte. Nicht lange nach seiner Rückkehr hat er sich seiner Tätigkeit auf Lindewitt widmen können, denn schon 1657 verstarb er am 4. März 57jährig, am Quartanfieber (Malaria). Seine Frau Anna hat bis zum Jahre 1669 die Verwaltung weitergeführt. In diesem Jahre heiratete ihre Tochter Anna  Michael Gude d. Ä., der mit der Verwaltung der Güter beauftragt wurde.  

Heinrich Reimers Witwe siedelt nach Breitenburg über, wo sie 1663-67 als Hofmeisterin der Rantzaus nachgewiesen ist. 1673 ist sie gestorben und fand neben ihrem Gatten in dem Erbbegräbnis in der Großenwieher Kirche die letzte Ruhestatt.

Der Großenwieher Pastor Johannes Jessen hat die Leichenpredigt auf Heinrich Reimers gehalten. Sie ist nicht auf unsere Zeit gekommen."


1675. Anna HANNEMANN Hofmeisterin

Gräfl. Rantzauische Hofmeisterin
Schloß Breitenburg